| Wann immer es aus hygienischer Sicht erforderlich
ist, dass heißt, wenn er sich vielleicht in einem stinkenden Misthaufen
gewälzt hat und 100 Meter gegen den Wind riecht. (Hunde lenken gern von
Ihrem eigenen Geruch ab, in dem sie sich in äußerst übel riechenden
Stellen wälzen.) Oder Sie waren mit Ihrem Hund bei Mistwetter im
Gelände unterwegs und er schleppt den ganzen Dreck mit nach Hause. In
solchen Situationen ist es erforderlich, dass Sie Ihren Hund entweder
mit einem speziellen Hundeshampoo baden oder mit klarem Wasser
abwaschen. Des Weiteren ist es bei langhaarigen Rassen im Winter nach
jedem Gassi gehen erforderlich, dass Sie die Pfoten und Beine Ihres
Lieblings lauwarm abduschen, denn es hängen Schnee- und Eisklümpchen im
Fell. Mein Tipp: Wenn Sie Ihren Hund anschließend trocken fönen,
dann immer die Stelle, die gerade gefönt wird, kämmen.
Es kommt auf die Felllänge an, denn ein
langhaariger Hund, wie ein Tibet-Terrier oder ein Lhasa Apso, benötigt
mehr Pflege, als ein Boxer oder Zwergpinscher. Bei
langhaarigen Hunden sollten Sie sich daher täglich ungefähr 15-20
Minuten für die Fellpflege Ihres Lieblings nehmen. Kämmen Sie auch
unter den Achseln und zwischen den Hinterläufen, denn hier können sich
sehr schnell Verfilzungen bilden, die das Wohlbefinden Ihres Lieblings
stark einschränken. Sie sollten dabei auch beachten, dass sich
eventuell kleine Zweige oder getrockneter Schmutz im Fell verhangen
haben könnten. Bei einem kurzhaarigen Hund reicht es, wenn Sie ihn
einmal pro Woche mit einem Gumminoppenstriegel behandeln.
Mein Tipp:
Belohnen Sie Ihn nach dieser Prozedur mit einem Leckerlie und er wird
sich schnell daran gewöhnen und Ihnen die Arbeit somit erleichtern.
Wenn Sie sich einen Welpen angeschafft haben, so
sollten Sie je nach Haarlänge bereits am 1. Tag damit anfangen, ihn zu
kämmen. So gewöhnt er sich schnell daran und genießt es irgendwann.
Wenn Sie zu lang damit warten, kann es unter Umständen passieren, dass
das feine Welpenfell verfilzt oder Ihr Hund den Kamm als eine Art
Spielzeug betrachtet und Ihnen somit die Fellpflege erschwert.
Fellpflege
ist in erster Linie für das Wohlbefinden Ihres Hundes wichtig, denn
wenn er regelmäßig gründlich gebürstet oder gekämmt wird, vermeiden Sie
für den Hund unangenehme Verfilzungen und können ihn in der Zeit, wo
Zecken sehr aktiv sind kontrollieren und eventuell festgebissene
Biester gleich entfernen. Gleichzeitig stärkt das tägliche Kämmen die
Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Mein
Tipp: Setzen Sie sich abends
während dem Fernsehen zu Ihrem Hund auf den Boden und kämmen ihn da.
Schneidearbeiten sollten Sie erfahrungsgemäß nicht
selber durchführen, weil das Verletzungsrisiko für den Hund relativ
hoch ist. Wenn es einmal zu einer Verletzung gekommen ist, so sind die
Folgen oft teuer. Außerdem wird es beim Hund lange im Gedächtnis
bleiben, so dass es dann für den Hundefriseur deutlich schwerer wird,
Ihren vierbeinigen Liebling zu frisieren. Daher ist der
Gang zu einem professionellen, erfahrenen Hundefriseur nur zu
empfehlen. Darüber hinaus kann er Sie beraten und Ihnen gegebenenfalls
erforderliche Pflegehinweise für Zuhause mitgeben. Außerdem verfügt ein
Hundefriseur über das notwendige sichere Werkzeug, welches er zum
Frisieren Ihres Hundes benötigt. In vielen Hundesalons können Sie auch
während der Pflege Ihres Lieblings dabei bleiben und während dessen
auch noch eventuelle Wünsche äußern. Mein
Tipp: Wenn Sie mit Ihrem Hund
das 1. Mal zum Hundefriseur gehen, dann sollten Sie nicht sofort die
komplette Pflege über ihn ergehen, sondern ihn in mehreren Sitzungen
frisieren lassen.
In diesem
Fall kann ich nur sagen, wie wäre es mit einem mobilen Hundefriseur,
der Ihren Hund bei Ihnen Zuhause pflegt? Sie können während der
gesamten Pflege bei Ihrem Hund sein und den Hundefriseur gegebenenfalls
unterstützen. Ihr Hund wird sich in der gewohnten Umgebung sicherlich
wohler fühlen, als in einem Hundesalon. Meistens kann in dieser
Situation auf den in den meisten Hundesalons verwendeten Galgen und auf
Maulkorb verzichtet werden. Auch dies trägt dazu bei, dass der Hund die
Pflege mehr genießt. Wenn es notwendig ist, kann man auch zwischendurch
eine kleine Pause einlegen, um ihn mal umher laufen zu lassen.
Mein Tipp:
Ein Anruf beim WUFFIMOBIL genügt. Zuerst einmal sollten Sie nicht länger als zwei
Tage warten, bis Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt gehen, denn bei länger
anhaltendem Durchfall, kann es sich um eine Infektion handeln, welche
medikamentös behandelt werden muss. Bei akutem
Durchfall können Sie Ihrem Hund Kamillentee oder russischen schwarzen
Tee verabreichen. Auf keinen Fall sollte der Hund während des
Durchfalls Futter bekommen, denn das belastet den Magen-Darm-Trakt
eher, als das es ihn beruhigt. Sollte Ihr Hund unter kolikartigen
Bauchschmerzen leiden, so massieren Sie ihn sanft. In diesem Fall
sollten Sie aber nicht zögern, sondern den Tierarzt sofort
konsultieren. Achten Sie bitte darauf, dass die Afterregion
sauber ist, denn Kotreste könnten kleben geblieben sein und dies könnte
zu einer Vermehrung von Bakterien führen, welche Entzündungen
hervorrufen. Wenn der Durchfall von allein wieder weg gegangen ist, so
sollten Sie Ihrem Hund nicht sofort wieder wie gewohnt füttern, sondern
ihm jede Stunde ein wenig Schonkost, bestehend aus gekochtem Reis und
gekochtem Hühnerfleisch verabreichen. Mein
Tipp: Geben Sie Ihrem Hund bei
Durchfall keinesfalls Knochen zu fressen, der Durchfall wird dadurch
nicht besser.
Zecken
sind mit die gefährlichste Parasiten, die Ihren Hund befallen können,
sie übertragen Krankheiten wie Borreliose, FSME oder jetzt auch
Babesiose.Die Zeckensaison beginnt im März und endet ungefähr im
Oktober, die Zecken werden aktiv, so bald es draußen am Boden ca. 7°C
warm ist. Sie lauern im Gras und in Sträuchern.
Sitzen die Zecken auf Ihrem Opfer, so suchen sie sich schnell eine
geeignete Stelle, an der sie sich festbeißen können. Meistens Lefzen,
die Augenbrauen oder am Bauch. Sie benötigt das gesaugte Blut um sich
zu entwickeln. Die Zecke beginnt erst nach ca. 16 Stunden mit dem
Saugen und dem damit verbundenen Speicheln. Ab diesem Zeitpunkt ist
eine Infektion mit einer der aufgeführten Krankheiten möglich.
Schützen
können Sie Ihren Hund auf viele Arten. Es gibt so genannte
Zeckenhalsbänder, die aber nicht jeder Hund verträgt, oder die
eventuell gar nicht wirken. Sie können sich auch in der Apotheke Frontline
besorgen oder beim Tierarzt nach geeigneten Tinkturen fragen. Was für
Sie am effizientesten ist, müssen Sie letztendlich entscheiden.
Mein Tipp:
Hat eine Zecke zugebissen, so entfernen Sie diese bitte durch Drehen,
nicht durch Ziehen. Kontrollieren Sie sich auch selbst nach jedem
Spaziergang, denn auch Sie könnten befallen sein. In diesem Fall
empfehle ich Ihnen den Gang zum Hausarzt. Viele Hunde lieben Schokolade, meine „Micky“ war da
nicht anders. Aber Schokolade ist nicht gesund, sogar schädlich für
Ihren Hund. In Schokolade sind Koffein und Theobromin, die beim Hund zu
einer Überstimulierung des Nervensystems führen können, was tödlich
sein kann. Die Symptome für eine Schokoladenvergiftung sind
Erbrechen, Ruhelosigkeit, Krämpfe und beschleunigter Herzschlag, in
Folge dessen können Hunde ins Koma fallen und anschließend sterben. Sie
sollten bei Anzeichen auf eine solche Vergiftung sofort den Tierarzt
benachrichtigen und wenn möglich Ihren Hund zum Erbrechen bringen.
Mein Tipp:
Geben Sie Ihrem Liebling lieber ein Hundeleckerlie und bewahren Sie
Schokolade an für Hunde unerreichbaren Orten auf.
Die richtige Futtermenge und auch das richtige
Futter sollten sich an den tatsächlichen Bedürfnissen Ihres Hundes
orientieren. Die ideale Ernährung ist für den Hund genauso wichtig, wie
die regelmäßige Pflege. Im Prinzip ist fast jeder Hund auf die eine oder
andere Art verfressen, der eine bettelt beim Abendessen, der Andere
bekommt sein Schälchen immer gut gefüllt, damit er auch satt wird.
Aus
eigener Erfahrung heraus kann ich sagen, dass man sich nicht immer nach
den Mengenangaben auf der Dose oder der Verpackung richten sollte.
Meine Hündin wurde dadurch auch übergewichtig und es ist sehr schwierig
diese Pfunde wieder runter zu bekommen. Sie sollten Ihrem Hund auch nie
etwas vom Esstisch geben, denn haben Sie einmal damit angefangen, so
wird er es wieder wollen und nicht verstehen, warum Sie ihm beim
nächsten Mal vielleicht nichts geben. Sie müssen in diesem Fall
konsequent sein, auch wenn sein Blick unwiderstehlich ist.
Wenn Ihr
Hund nun aber schon übergewichtig ist, so sollten Sie ihm mit
Light-Futter, erhältlich in allen Zoofachmärkten, eine Diät verpassen.
Diese Futtermittel sind speziell auf die Bedürfnisse eines
übergewichtigen Hundes angepasst, es enthält alle für den Hund
notwendigen Nährstoffe, ist aber fettreduziert und enthält in der Regel
weniger Rohprotein. Gehen Sie mit Ihrem Hund eine Runde mehr am Tag
spazieren, denn Bewegung an der frischen Luft tut Ihrem Hund gut und
wirkt sich positiv auf die Fettverbrennung aus. Wenn er schon wieder
etwas fiter ist, spielen Sie intensiv mit ihm, sorgen Sie dafür, dass
er sich bewegt, denn das ist auch gut für seinen Kreislauf.
Mein Tipp:
Verlieren Sie nicht die Geduld, die Gewichtsabnahme dauert länger als
beim Menschen.
Zunächst
sollten Sie alle Familienmitglieder fragen, was sie von dieser Idee
halten, denn ein Hund benötigt Aufmerksamkeit, Pflege, Bewegung, Futter
und vieles mehr. Was wird, wenn Sie einmal verreisen möchten, machen
Sie Urlaub mit dem Hund oder geben Sie ihn in eine Pension? Haben Sie
genügend Zeit für einen Hund? Dürfen Sie in Ihrer Mietwohnung einen
Hund halten? Diese Fragen sollten Sie sich stellen und auch
beantworten! Sie sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass ein
Hund im günstigsten Fall 12 Jahre oder älter werden kann. Weiterhin
sollten Sie auch den Kostenfaktor nicht vergessen, denn ein Hund muss
zum Tierarzt, braucht Zubehör, Futter und auch die Steuer muss jährlich
bezahlt werden. Lesen Sie Bücher oder recherchieren Sie im
Internet. Es gibt Foren, wo man sich mit Menschen unterhalten und
Fragen stellen kann. Dann entscheiden Sie sich in Ruhe, was es für ein
Hund sein soll. Ein Rassehund oder vielleicht doch ein Mischling? Soll
es ein Welpe oder ein älterer Hund sein. Hierbei sollten Sie überlegen,
ob Sie lieber einen Hund möchten, der sportlich gefordert werden
möchte, z. B. mit joggen oder mit Agility, oder einen der sich auch mit
weniger Bewegung zufrieden gibt. Haben Sie dann
etwas Passendes für sich und Ihre Familie gefunden, so suchen Sie sich
jetzt einen Züchter und lassen sich auch von ihm noch einmal beraten.
Denn es können eventuelle rassetypische Krankheiten auftreten. Adressen
von Züchtern finden Sie im Internet oder in Hundezeitschriften. Oder
Sie gehen einmal ins Tierheim, dort sitzen viele Hunde, die gern ein
neues Zuhause hätten. Vielleicht ist ja da einer dabei, meist berät Sie
das Tierheimpersonal kompetent und umfangreich. Oder Sie blättern
einmal in Ihrer Tageszeitung. Sie finden garantiert den für Sie
passenden Hund, manchmal benötigt man dafür etwas Geduld. Ich wünsche
Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Familienmitglied.
Mein Tipp:
Wenn das neue Familienmitglied bei Ihnen eingezogen ist, so sollten Sie
eine Woche Urlaub nehmen, damit sich der Hund an Sie und sein neues
Zuhause gewöhnen kann. Nichts ist schlimmer für einen Welpen, wenn er
schon länger als 2 Stunden allein ist. |